Bericht von Alessandro

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4. Internationales Lancia Thesis-Treffen, Güglingen vom 10.09.2010 – 12.09.2010
Als ich um 16.00h im Hotel Herzogskeller in Güglingen ankam, waren bereits die ersten Teilnehmer des Treffens bei Kaffee und Kuchen. Nach und nach trudelten weitere Teilnehmer ein. Bis zum Nachtessen kamen bereits an die vierzig Leute. Die letzten eintreffenden Gäste war die Gruppe aus Italien. Von dieser Gruppe brachten Wilhelm und Regina einen Kuchen mit, mit dem Thesis-Logo geschmückt. Dieser fand allgemein guten Zuspruch und wurde mit riesigem Applaus verdankt.
Nach dem Essen hatte Ivo Maynicke (Orga-Team) schnell noch ein Connect auseinandergenommen, damit er die Linse des Lasers für die Navi-CD reinigen konnte. Diese befand sich zuunterst im Gerät. Wir staunten nicht schlecht, dass er die vielen Teile, die er eines nach dem anderen, fein säuberlich ausgebaut und vor sich hingelegt hatte, wieder zusammen bauen konnte.
Es wurde mir von Seiten des Orgateams mitgeteilt, dass ca. 37 Thesis angemeldet seien. Schlussendlich waren es deren 32. Die Restlichen hatten sich noch kurzfristig abgemeldet. Das Ziel für das kommende Treffen im 2011 sind 40 Thesis-Liebhaber am Treffen zu begrüssen. Es war wirklich ein internationales Treffen. Es kamen Teilnehmer aus Ungarn, Italien, Belgien, Holland, Deutschland und der Schweiz.
So richtig los ging es am Samstag. Um 09.30h setzte sich der Tross aus 30 Thesis in fahrt. Das erste Etappenziel war der Breitnauersee, den wir aufgrund des uns zuvor von Michael Steinborn (Orga-Team) ausgehändigten Roadbooks einfach zu finden war. Den See haben wir zwar nicht zu Gesicht bekommen, denn wir parkierten auf einem grossen Parkplatz um diejenigen Thesis-Freunde in Empfang zu nehmen, die erst am Samstag teilnehmen konnten.
Anschliessend fuhren wir zu unserem nächsten Ziel, Langenburg. Auf dem Weg dorthin half uns eine kurze Wegbeschreibung von Michael. Es erwartete uns eine erste grössere Herausfordrung. Wie kommen 32 Thesis gemeinsam durch Schwäbisch Hall ohne sich zu verlieren? Trotz den vielen Ampeln war es uns jedoch gelungen, kurz nach dem Verlassen der Stadt, uns in Untermünkheim wieder als gemeinsame Gruppe zu vervollständigen und erreichten das Schloss Langenburg. Einen speziell für uns Lancisti reservierten Parkplatz sorgte für eine für das Publikum interessante, einmalige Möglichkeit unsere Fahrzeuge zu bewundern. Zuerst ging es zum wohlverdienten Mittagessen (Maultaschen mit Kartoffelsalat und Röstzwiebeln) auf einer Terasse mit Blick auf die von Rebbergen überzogene Landschaft.
Anschliessend besuchten wir das dortige Deutsche Automuseum. Wie der Name schon sagt, sind dort vorwiegend deutsche Fabrikate ausgestellt. Vom Goggomobil, Messerschmidt, NSU, Opel über BMW bis zum Adenauer Mercedes waren viele Modelle zu bewundern. Natürlich fehlten auch zahlreiche Porsches nicht in der Sammlung. Wir staunten nicht schlecht, als wir eine schöne Lancia Lambda 1923 entdecketen. Sogar eine Ardea war ausgestellt. Für die Alfa-Liebhaber stand eine Duetto 1750 in einem hässlichen Grün dort. Leider war der Fahrzeugbeschrieb nicht ganz fehlerlos. Da stand nämlich darauf, dass der Alfa einen Boxermotor hat, was für ein Irrtum!
Nun kam die grosse Herausforderung auf uns zu. Alle Teilnehmer wurden in sechs Gruppen zu fünf Fahrzeugen aufgeteilt. Jeweils zwei mit Diesel und drei Benziner. Eine Sonderprüfung stand uns bevor. Wer das nächste Ziel, Brackenheim zum
Hof Café, als Team, d. h. das jeweilige Team muss gemeinsam ankommen, mit dem wenigsten durchschnittlichen Spritverbrauch erreicht, geht als Gruppensieger hervor. Ich war der Gruppe 4 zugeteilt. Diese setzte sich aus Teilnehmer aus Belgien, Holland, Deutschland und der Schweiz zusammen. Einen Schlachtplan hatten wir uns schnell ausgedacht. Die Klimaanlage ausschalten, die Fenster geschlossen halten und möglichst keine abrupten Manöver ausführen. Die Strecke via Autobahn zu wählen würde für den Thesis am wirtschaftlichsten sein. Auch beschlossen wir auf der Autobahn nicht schneller als 100 km/h zu fahren. Wir waren überzeugt, dass diese Strategie uns zu einem guten Resultat verhelfen würde. Also fuhren wir los. Bei herrlichem Wetter erreichtem wir nach 87.3 Kilometer Fahrt gemeinsam unser Ziel. Die Fahrt war jedoch bei diesen warmen Temperaturen eine richtige Tortur. Alle waren verschwitzt und danach froh, dass wir die effiziente Klimaanlage unserer Thesis wieder einschalten konnten. Am Abend, als Michael die Rangliste verkündete, ging unser Team tatsächlich als Sieger hervor. Nun musste jedoch noch der Gesamtsieger erkoren werden. Dieser wurde durch ein Fragequiz über die Thesis erreicht. Mir trug dieses Ratespiel den Platz 3 ein. Eine schöne, blaue im Lancia-Logo gehaltene eingravierte Glasplatte wurde den ersten drei Siegern von Roberto aus dem Veneto, überreicht. Er hat diese Preise selbst entworfen und produziert.
Am Sonntagmorgen führte uns die Fahrt zum Campingplatz vom Freizeitpark in Tripsdrill. Der Fototermin war angesagt. Dort stellten wir unsere Fahrzeuge, dem T von Thesis nachempfunden, auf einer Wiese auf. Es gehört schon zur Tradition der Treffen, dass ein Foto des Fahrzeugparks erstellt wird. Nur wie will man ein Foto der Autos die ein T bilden, machen? Ein netter Mobilhome-Besitzer stellte uns seinen Fiat Ducato für diesen besonderen Zweck zur Verfügung. Der Fotograf stieg auf das Dach, damit er alle Autos auf das Bild bekam. Den Camper verwöhnten wir dann für seine spontane Bereitschaft mit einem Cüpli Sekt. Auch das Gruppenbild entstand auf dieser Wiese.
Nun wurde es Zeit, uns an das nächste Ziel zu verschieben. Das Kloster in Maulbronn, bzw. ein gutes italienisches Restaurant gegenüber der Sehenswürdigkeit, erwartete uns bereits. Maulbronn ist eine schöne Kleinstadt mit alten Fachwerkhäusern. Nach dem gemütlichen Zusammensein wurde es langsam Zeit uns voneinander zu verabschieden und den Heimweg anzutreten.
Die Teilnehmer (der weitest Angereiste kam aus Ungarn) waren alle sehr nett und unkompliziert – eben Lancisti. Einen Lancia Thesis zu besitzen ist für alle halt etwas Besonderes. Sie hängen alle an ihrer immer wieder faszinierenden, bezaubernden Thesis.
Das nächste Treffen im Jahre 2011 ist bereits beschlossen. Wann??? Das Organisationsteam wird, wie bereits bei den letzten Treffen, wieder dasselbe sein. Es macht ihnen einfach Spass, diese speziellen Thesis-Treffen zu organisieren.
An dieser Stelle möchte ich dem gesamten Orga-Team, Tina und Thomas Braselmann, Alex und Michael Steinborn sowie Ivo Maynicke ganz herzlich für die perfekte Organisation des 4. Internationalen Lancia Thesis-Treffens danken.

01-herzogskeller_2kAls ich um 16.00h im Hotel Herzogskelter in Güglingen ankam, waren bereits die erstenTeilnehmer des Treffens bei Kaffee und Kuchen. Nach und nach trudelten weitere 02-lanciakuchenTeilnehmer ein. Bis zum Nachtessen kamen bereits an die vierzig Leute. Die letzten eintreffenden Gäste war die Gruppe aus Italien. Von dieser Gruppe brachten Wilhelm und Regina einen Kuchen mit, mit dem Thesis-Logo geschmückt. Dieser fand allgemein guten Zuspruch und wurde mit riesigem Applaus verdankt.

 

 

03-connect-demoNach dem Essen hatte Ivo Maynicke (Orga-Team) schnell noch ein Connect auseinandergenommen, damit er die Linse des Lasers für die Navi-CD reinigen konnte. Diese befand sich zuunterst im Gerät. Wir staunten nicht schlecht, dass er die vielen Teile, die er eines nach dem anderen, fein säuberlich ausgebaut und vor sich hingelegt hatte, wieder zusammen bauen konnte.

Es wurde mir von Seiten des Orgateams mitgeteilt, dass ca. 37 Thesis angemeldet seien. Schlussendlich waren es deren 32. Die Restlichen hatten sich noch kurzfristig abgemeldet. Das Ziel für das kommende Treffen im 2011 sind 40 Thesis-Liebhaber am Treffen zu begrüssen. Es war wirklich ein internationales Treffen. Es kamen Teilnehmer aus Ungarn, Italien, Belgien, Holland, Deutschland und der Schweiz.

 

 

 

04-parkplatzSo richtig los ging es am Samstag. Um 09.30h setzte sich der Tross aus 30 Thesis in fahrt. Das erste Etappenziel war der Breitnauersee, den wir aufgrund des uns zuvor von Michael Steinborn (Orga-Team) ausgehändigten Roadbooks einfach zu finden war. Den See haben wir zwar nicht zu Gesicht bekommen, denn wir parkierten auf einem grossen Parkplatz um diejenigen Thesis-Freunde in Empfang zu nehmen, die erst am Samstag teilnehmen konnten.

Anschliessend fuhren wir zu unserem nächsten Ziel, Langenburg. Auf dem Weg dorthin half uns eine kurze Wegbeschreibung von Michael. Es erwartete uns eine erste grössere Herausfordrung. Wie kommen 32 Thesis gemeinsam durch Schwäbisch Hall ohne sich zu verlieren? Trotz den vielen Ampeln war es uns jedoch gelungen, kurz nach dem Verlassen der Stadt, uns in Untermünkheim wieder als gemeinsame Gruppe zu vervollständigen und erreichten das Schloss Langenburg. Einen speziell für uns Lancisti reservierten Parkplatz sorgte für eine für das Publikum interessante, einmalige Möglichkeit unsere Fahrzeuge zu bewundern. Zuerst ging es zum wohlverdienten Mittagessen (Maultaschen mit Kartoffelsalat und Röstzwiebeln) auf einer Terasse mit Blick auf die von Rebbergen überzogene Landschaft.

 

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Anschliessend besuchten wir das dortige Deutsche Automuseum. Wie der Name schon sagt, sind dort vorwiegend deutsche Fabrikate ausgestellt. Vom Goggomobil, Messerschmidt, NSU, Opel über BMW bis zum Adenauer Mercedes waren viele Modelle zu bewundern. Natürlich fehlten auch zahlreiche Porsches nicht in der Sammlung. Wir staunten nicht schlecht, als wir eine schöne Lancia Lambda 1923 entdecketen. Sogar eine Ardea war ausgestellt. Für die Alfa-Liebhaber stand eine Duetto 1750 in einem hässlichen Grün dort. Leider war der Fahrzeugbeschrieb nicht ganz fehlerlos. Da stand nämlich darauf, dass der Alfa einen Boxermotor hat, was für ein Irrtum!

 

 

06-kaffeeNun kam die grosse Herausforderung auf uns zu. Alle Teilnehmer wurden in sechs Gruppen zu fünf Fahrzeugen aufgeteilt. Jeweils zwei mit Diesel und drei Benziner. Eine Sonderprüfung stand uns bevor. Wer das nächste Ziel, Brackenheim zum Hof Café, als Team, d. h. das jeweilige Team muss gemeinsam ankommen, mit dem wenigsten durchschnittlichen Spritverbrauch erreicht, geht als Gruppensieger hervor. Ich war der Gruppe 4 zugeteilt. Diese setzte sich aus Teilnehmer aus Belgien, Holland, Deutschland und der Schweiz zusammen. Einen Schlachtplan hatten wir uns schnell ausgedacht. Die Klimaanlage ausschalten, die Fenster geschlossen halten und möglichst keine abrupten Manöver ausführen. Die Strecke via Autobahn zu wählen würde für den Thesis am wirtschaftlichsten sein. Auch beschlossen wir auf der Autobahn nicht schneller als 100 km/h zu fahren. Wir waren überzeugt, dass diese Strategie uns zu einem guten Resultat verhelfen würde. Also fuhren wir los. Bei herrlichem Wetter erreichtem wir nach 87.3 Kilometer Fahrt gemeinsam unser Ziel. Die Fahrt war jedoch bei diesen warmen Temperaturen eine richtige Tortur. Alle waren verschwitzt und danach froh, dass wir die effiziente Klimaanlage unserer Thesis wieder einschalten konnten.

07-glasplatteAm Abend, als Michael die Rangliste verkündete, ging unser Team tatsächlich als Sieger hervor. Nun musste jedoch noch der Gesamtsieger erkoren werden. Dieser wurde durch ein Fragequiz über die Thesis erreicht. Mir trug dieses Ratespiel den Platz 3 ein. Eine schöne, blaue im Lancia-Logo gehaltene eingravierte Glasplatte wurde den ersten drei Siegern von Roberto aus dem Veneto, überreicht. Er hat diese Preise selbst entworfen und produziert.

 

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Am Sonntagmorgen führte uns die Fahrt zum Campingplatz vom Freizeitpark in Tripsdrill. Der Fototermin war angesagt. Dort stellten wir unsere Fahrzeuge, dem T von Thesis nachempfunden, auf einer Wiese auf. Es gehört schon zur Tradition der Treffen, dass ein Foto des Fahrzeugparks erstellt wird. Nur wie will man ein Foto der Autos die ein T bilden, machen? Ein netter Mobilhome-Besitzer stellte uns seinen Fiat Ducato für diesen besonderen Zweck zur Verfügung.

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Der Fotograf stieg auf das Dach, damit er alle Autos auf das Bild bekam. Den Camper verwöhnten wir dann für seine spontane Bereitschaft mit einem Cüpli Sekt. Auch das Gruppenbild entstand auf dieser Wiese.

 

 

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Nun wurde es Zeit, uns an das nächste Ziel zu verschieben. Das Kloster in Maulbronn, bzw. ein gutes italienisches Restaurant gegenüber der Sehenswürdigkeit, erwartete uns bereits. Maulbronn ist eine schöne Kleinstadt mit alten Fachwerkhäusern. Nach dem gemütlichen Zusammensein wurde es langsam Zeit uns voneinander zu verabschieden und den Heimweg anzutreten.

Die Teilnehmer (der weitest Angereiste kam aus Ungarn) waren alle sehr nett und unkompliziert – eben Lancisti. Einen Lancia Thesis zu besitzen ist für alle halt etwas Besonderes. Sie hängen alle an ihrer immer wieder faszinierenden, bezaubernden Thesis.

 

Das nächste Treffen im Jahre 2011 ist bereits beschlossen. Wann??? Das Organisationsteam wird, wie bereits bei den letzten Treffen, wieder dasselbe sein. Es macht ihnen einfach Spass, diese speziellen Thesis-Treffen zu organisieren.

An dieser Stelle möchte ich dem gesamten Orga-Team, Tina und Thomas Braselmann, Alex und Michael Steinborn sowie Ivo Maynicke ganz herzlich für die perfekte Organisation des 4. Internationalen Lancia Thesis-Treffens danken.

Bericht von Alessandro Panizzon / Basel


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